1. Dies sind die Geschichten Nehemias, des Sohns Hachaljas. Es geschah
im Monden Chisleu des zwanzigsten Jahrs, daß ich war zu Susan auf dem
Schloß,
2. kam Hanani, einer meiner Brüder, mit etlichen Männern aus Juda. Und
ich fragte sie, wie es den Juden ginge, die errettet und übrig waren
von dem Gefängnis, und wie es zu Jerusalem ginge?
3. Und sie sprachen zu mir: Die übrigen von dem Gefängnis sind
daselbst im Lande in großem Unglück und Schmach; die Mauern Jerusalems
sind zerbrochen und ihre Tore mit Feuer verbrannt.
4. Da ich aber solche Worte hörete saß ich und weinete und trug Leid
zween Tage; und fastete und betete vor dem GOtt vom Himmel
5. und sprach: Ach, HErr, GOtt vom Himmel, großer und schrecklicher
GOtt, der da hält den Bund und Barmherzigkeit denen, die ihn lieben und
seine Gebote halten,
6. laß doch deine Ohren aufmerken und deine Augen offen sein, daß du
hörest das Gebet deines Knechts, das ich nun vor dir bete Tag und Nacht
für die Kinder Israel, deine Knechte, und bekenne die Sünden der Kinder
Israel, die wir an dir getan haben; und ich und meines Vaters Haus
haben auch gesündiget:
7. Wir sind verrückt worden, daß wir nicht gehalten haben die Gebote,
Befehle und Rechte, die du geboten hast deinem Knechte Mose.
8. Gedenke aber doch des Worts, das du deinem Knechte Mose gebotest
und sprachest: Wenn ihr euch vergreifet, so will ich euch unter die
Völker streuen.
9. Wo ihr euch aber bekehret zu mir und haltet meine Gebote und tut
sie, und ob ihr verstoßen wäret bis an der Himmel Ende, so will ich
euch doch von dannen versammeln und will euch bringen an den Ort, den
ich erwählet habe, daß mein Name daselbst wohne.
10. Sie sind doch ja deine Knechte und dein Volk, die du erlöset hast
durch deine große Kraft und mächtige. Hand.
11. Ach, HErr, laß deine Ohren aufmerken auf das Gebet deines Knechts
und auf das Gebet deiner Knechte, die da begehren, deinen Namen zu
fürchten; und. laß deinem Knechte heute gelingen und gib ihm
Barmherzigkeit vor diesem Manne! Denn ich war des Königs Schenke.
1. Im Monden Nisan, des zwanzigsten Jahrs des Königs Arthahsastha, da
Wein vor ihm stund, hub ich den Wein auf und gab dem Könige; und ich
sah trauriglich vor ihm.
2. Da sprach der König zu mir: Warum siehest du so übel? Du bist ja
nicht krank? Das ist's nicht, sondern du bist schwermütig. Ich aber
fürchtete mich fast sehr
3. und sprach zum Könige: Der König lebe ewiglich! Sollte ich nicht
übel sehen? Die Stadt, da das Haus des Begräbnisses meiner Väter ist,
liegt. wüste und ihre Tore sind mit Feuer verzehret.
4. Da sprach. der König zu mir: Was forderst du denn? Da bat ich den
GOtt vom Himmel
5. und sprach zum Könige: Gefällt es dem Könige und deinen Knechten
vor dir, daß du mich sendest nach Juda zu der Stadt des Begräbnisses
meiner Väter, daß ich sie baue?
6. Und der König sprach zu mir und die Königin, die neben ihm saß: Wie
lange wird deine Reise währen? und wann wirst du wiederkommen? Und es
gefiel dem Könige, daß er mich hinsendete. Und ich setzte ihm eine
bestimmte Zeit
7. und sprach zum Könige: Gefälltes dem Könige, so gebe er mir Briefe
an die Landpfleger jenseit des Wassers, daß sie mich hinübergeleiten,
bis ich komme nach Juda,
8. und Briefe an Assaph, den Holzfürsten des Königs, daß er mir Holz
gebe zu Balken der Pforten am Palast, die im Hause und an der
Stadtmauer sind, und zum Hause, da ich einziehen soll. Und der König
gab mir nach der guten Hand meines GOttes über mir.
9. Und da ich kam zu den Landpflegern jenseit des Wassers, gab ich
ihnen des Königs Briefe. Und der König sandte mit mir die Hauptleute
und Reiter.
10. Da aber das hörete Saneballat, der Horoniter, und Tobia, ein
ammonitischer Knecht, verdroß es sie sehr, daß ein Mensch kommen wäre,
der Gutes suchte für die Kinder Israel.
11. Und da ich gen Jerusalem kam und drei Tage dagewesen war,
12. machte ich mich des Nachts auf und wenig Männer. mit mir; denn ich
sagte keinem Menschen; was mir mein GOtt eingegeben hätte, zu tun an
Jerusalem; und war kein Tier mit mir, ohne da ich auf ritt.
13. Und ich ritt zum Taltor. aus bei der Nacht, vor dem Drachenbrunnen
und an das Misttor; und tat mir wehe, daß die Mauern Jerusalems
zerrissen waren und die Tore mit Feuer verzehret.
14. Und ging hinüber zu dem Brunnentor und zu des Königs Teich; und
war da nicht Raum meinem Tier, daß es unter mir hätte gehen können.
15. Da zog ich bei Nacht den Bach hinan, und tat mir wehe, die Mauern
also zu sehen; und kehrete um und kam zum Taltor wieder heim.
16. Und die Obersten wußten nicht, wo ich hinging, oder was ich
machte; denn ich hatte bis daher den Juden und den Priestern, den
Ratsherren und den Obersten und den andern, die am Werk arbeiteten,
nichts gesagt.
17. Und sprach zu ihnen: Ihr sehet das Unglück, darinnen wir sind, daß
Jerusalem wüste liegt, und ihre Tore sind mit Feuer verbrannt; kommt,
laßt uns die Mauern Jerusalems bauen, daß wir nicht mehr eine Schmach
seien!
18. Und sagte ihnen an die Hand meines GOttes, die gut über mir war,
dazu die Worte des Königs, die er mir geredet hatte. Und sie sprachen:
So laßt uns auf sein! Und wir baueten, und ihre Hände wurden gestärkt
zum Guten.
19. Da aber das Saneballat, der Horoniter, und Tobia, der ammonitische
Knecht, und Gosem, der Araber, höreten, spotteten sie unser und
verachteten uns und sprachen: Was ist das, das ihr tut? Wollt ihr
wieder von dem Könige abfallen?
20. Da antwortete ich ihnen und sprach: Der GOtt vom Himmel wird uns
gelingen lassen; denn wir, seine Knechte, haben uns aufgemacht und
bauen; ihr aber habt kein Teil noch Recht noch Gedächtnis in Jerusalem.
1. Und Eliasib, der Hohepriester, macht< sich auf mit seinen Brüdern,
den Priestern und baueten das Schaftor; sie heiligten es und setzten
seine Türen ein; sie heiligten es aber bis an den Turm Mea, nämlich bis
an den Turm Hananeel.
2. Neben ihm baueten die Männer von Jericho; auch bauete neben ihm
Sachur, der Sohn Imris.
3. Aber das Fischtor baueten die Kinder Senaa; sie deckten es und
setzten seine Türen ein, Schlösser und Riegel.
4. Neben, ihnen bauete Meremoth, der Sohn Urias, des Sohns Hakoz.
Neben ihnen bauete Mesullam, der Sohn Berechjas, des Sohns Mesesabeels.
Neben ihnen bauete Zadok, der Sohn Baenas.
5. Neben ihnen baueten die von Thekoa, aber ihre Gewaltigen brachten
ihren Hals nicht zum Dienst ihrer Herren.
6. Das alte Tor bauete Jojada, der Sohn Passeahs, und Mesullam, der
Sohn Besodjas; sie deckten es und setzten ein seine Türen und Schlösser
und Riegel.
7. Neben ihnen baueten Melatja von Gibeon und Jadon von Merono, Männer
von Gibeon und von Mizpa, am Stuhl des Landpflegers diesseit des Wassers.
8. Neben ihm bauete Usiel, der Sohn Harhajas, der Goldschmied. Neben
ihm bauete Hananja, der Sohn der Apotheker; und sie baueten aus zu
Jerusalem bis an die breite Mauer.
9. Neben ihm bauete Rephaja, der Sohn Hurs, der Oberste des halben
Vierteils zu Jerusalem.
10. Neben ihm bauete Jedaja, der Sohn Harumaphs, gegen seinem Hause
über. Neben ihm bauete Hattus, der Sohn Hasabenjas.
11. Aber Malchia, der Sohn Harims, und Hassub, der Sohn Pahath-Moabs,
baueten zwei Stücke und den Turm bei dem Ofen.
12. Neben ihm bauete Sallum der Sohn Halohes, der; Oberste des halben
Vierteils zu Jerusalem, er und seine Töchter.
13. Das Taltor bauete Hanun und die Bürger von Sanoah; sie baueten es
und setzten ein seine Türen, Schlösser und Riegel und tausend Ellen an
der Mauer bis an das Misttor.
14. Das Misttor aber bauete Malchia, der Sohn Rechabs, der Oberste des
Vierteils der Weingärtner; er bauete es und setzte ein seine Türen,
Schlösser und Riegel.
15. Aber das Brunnentor bauete Sallum, der Sohn Chal-Hoses, der
Oberste des Vierteils zu Mizpa; er bauete es und deckte es und setzte
ein seine Türen; Schlösser und Riegel, dazu die Mauer am Teich Seloah
bei dem Garten des Königs bis an die Stufen, die von der Stadt Davids
herabgehen.
16. Nach ihm bauete Nehemia, der Sohn Asbuks, der Oberste des halben
Vierteils zu Beth-Zur, bis gegen die Gräber Davids über und bis an den
Teich Asuja und bis an das Haus der Helden.
17. Nach ihm baueten die Leviten, Rehum, der Sohn Banis Neben ihm
bauete Hasabja, der Oberste des halben Vierteils zu Kegila, in seinem
Vierteil.
18. Nach ihm baueten ihre Brüder Bavai, der Sohn Henadads, der Oberste
des halben Vierteils zu Kegila.
19. Neben ihm bauete Eser, der Sohn Jesuas, der Oberste zu Mizpa, zwei
Stücke den Winkel hinan gegen dem Harnischhause.
20. Nach ihm auf dem Berge bauete Brauch, der Sohn Sabbats, zwei
Stücke vom Winkel bis an die Haustür Eliasibs, des Hohenpriesters
21. Nach ihm bauete Meremoth der Sohn Urias, des Sohns Hakoz, zwei
Stücke von der Haustür Eliasibs bis ans Ende des Hauses Eliasibs.
22. Nach ihm baueten die Priester, die Männer aus den Gegenden.
23. Nach dem bauete Benjamin und Haus gegen ihrem Hause über. Nach dem
bauete Asarja, der Sohn Maesejas, des Sohns Ananjas, neben seinem Hause.
24. Nach ihm bauete Benui, der Sohn Henadads, zwei Stücke vom Hause
Asarjas bis an den Winkel und bis an die Ecke;
25. Palal, der Sohn Usais, gegen dem Winkel und dem hohen Turm, der
vom Königshause heraussiehet, bei dem Kerkerhofe. Nach ihm Pedaja, der
Sohn Pareos.
26. Die Nethinim aber wohneten an Ophel bis an das Wassertor gegen
Morgen, da der Turm heraussiehet.
27. Nach dem, baueten die von Thekoa zwei Stücke gegen dem großen
Turm, der heraussiehet, und bis an die Mauer Ophel.
28. Aber von dem Roßtor an baueten die Priester, ein jeglicher gegen
seinem Hause.
29. Nach dem bauete Zadok, der Sohn Immers, gegen seinem Hause. Nach
ihm bauete Semaja, der Sohn Sechanjas, der Torhüter, gegen Morgen.
30. Nach ihm bauete Hananja, der Sohn Selemjas, und Hanun, der Sohn
Zalaphs, der sechste, zwei Stücke. Nach ihm bauete Mesullam, der Sohn
Berechjas, gegen seinem Kasten.
31. Nach ihm bauete Malchia, der Sohn des Goldschmieds, bis an das
Haus der Nethinim und der Krämer, gegen dem Ratstor und bis an den Saal
an der Ecke.
32. Und zwischen dem Saal an der Ecke zum Schaftor baueten die
Goldschmiede und die Krämer.
1. Da aber Saneballat hörete, daß wir die Mauern baueten, ward er
zornig und sehr entrüstet; und spottete der Juden
2. und sprach vor seinen Brüdern und den Mächtigen zu Samaria: Was
machen die ohnmächtigen Juden? Wird man sie so lassen? Werden sie
opfern? Werden sie es einen Tag vollenden? Werden sie die Steine
lebendig machen, die Staubhaufen und verbrannt sind?
3. Aber Tobia, der Ammoniter, neben ihm sprach: Laß sie nur bauen!
Wenn Füchse hinaufzögen, die zerrissen wohl ihre steinerne Mauer.
4. Höre, unser GOtt, wie verachtet sind wir! Kehre ihre Schmach auf
ihren Kopf, daß du sie gebest in Verachtung im Lande ihres Gefängnisses!
5. Decke ihre Missetat nicht zu und ihre Sünde vertilge nicht vor dir;
denn sie haben die Bauleute gereizet.
6. Aber wir baueten die Mauern und fügten sie ganz aneinander bis an
die halbe Höhe. Und das Volk gewann ein Herz zu arbeiten.
7. Da aber Saneballat und Tobia und die Araber und Ammoniter und
Asdoditer höreten, daß die Mauern zu Jerusalem zugemacht waren, und daß
sie die Lücken angefangen hatten zu büßen, wurden sie sehr zornig.
8. Und machten allesamt einen Bund zu Haufen; daß sie kämen und
stritten wider Jerusalem und machten drin einen Irrtum.
9. Wir aber beteten zu unserm GOtt und stelleten Hut über sie Tag und
Nacht gegen sie.
10. Und Juda sprach: Die Kraft der Träger ist zu schwach, und des
Staubs ist zu viel; wir können an der Mauer nicht bauen.
11. Unsere Widersacher aber gedachten: Sie sollen's nicht wissen noch
sehen, bis wir mitten unter sie kommen und sie erwürgen und das Werk
hindern.
12. Da aber die Juden, die neben ihnen wohneten, kamen und sagten es
uns wohl zehnmal, aus allen Orten, da sie um uns wohneten,
13. da stellete ich unten an die Örter hinter der Mauer in die Graben
das Volk nach ihren Geschlechtern mit ihren Schwertern, Spießen und
Bogen.
14. Und besah es und machte mich auf und sprach zu den Ratsherren und
Obersten und dem andern Volk: Fürchtet euch nicht vor ihnen! Gedenket
an den großen, schrecklichen HErrn und streitet für eure Brüder, Söhne,
Töchter, Weiber und Häuser.
15. Da aber unsere Feinde höreten, daß es uns war kund worden, machte
GOtt ihren Rat zunichte. Und wir kehrten alle wieder zur Mauer; ein
jeglicher zu seiner Arbeit.
16. Und es geschah hinfürder, daß der Jünglinge die Hälfte taten die
Arbeit, die andere Hälfte hielten Spieße, Schilde, Bogen und Panzer;
und die Obersten stunden hinter dem ganzen Hause Juda,
17. die da baueten an der Mauer und trugen Last von denen, die ihnen
auf luden; mit einer Hand taten sie die Arbeit und mit der andern
hielten sie die Waffen.
18. Und ein jeglicher, der da bauete, hatte sein. Schwert an seine.
Lenden gegürtet und bauete also; und der mit der Posaune blies, war
neben mir.
19. Und ich sprach zu den Ratsherren und Obersten und zum andern Volk,
Das Werk ist groß und weit, und wir sind zerstreuet auf der Mauer,
ferne voneinander.
20. An welchem Ort ihr nun die Posaune lauten höret, dahin versammelt
euch zu uns. Unser GOtt wird für uns streiten;
21. so wollen wir am Werk arbeiten. Und ihre Hälfte hielt die Spieße
von dem Aufgang der Morgenröte, bis die Sterne hervorkamen.
22. Auch sprach ich zu der Zeit zum Volk: Ein jeglicher bleibe mit
seinem Knaben über Nacht zu Jerusalem, daß wir des Nachts der Hut und
des Tages der Arbeit warten.
23. Aber ich und meine Brüder und meine Knaben und die Männer an der
Hut hinter mir, wir zogen unsere Kleider nicht aus; ein jeglicher ließ
das Baden anstehen.
1. Und. es erhub sich ein groß Geschrei des Volks und ihrer Weiber
wider ihre Brüder, die Juden.
2. Und waren etliche, die da sprachen: Unserer Söhne und Töchter sind
viel; laßt uns Getreide nehmen und essen, daß wir leben.
3. Aber etliche sprachen: Laßt uns unsere Acker, Weinberge und Häuser
versetzen und Getreide nehmen in der Teurung.
4. Etliche aber sprachen: Laßt uns Geld entlehnen auf Zinsen dem
Könige auf unsere Acker und Weinberge.
5. Denn unserer Brüder Leib ist wie unser Leib und ihre Kinder wie
unsere Kinder; sonst würden wir unsere Söhne und Töchter unterwerfen
dem Dienst, und sind schon unserer Töchter etliche unterworfen, und ist
kein Vermögen in unsern Händen; auch würden unsere Acker und Weinberge
der andern.
6. Da ich aber ihr Schreien und solche Worte hörete, ward ich sehr
zornig.
7. Und mein Herz ward Rats mit mir, daß ich schalt die Ratsherren und
die Obersten, und sprach zu ihnen: Wollt ihr einer auf den andern
Wucher treiben? Und ich brachte eine große Gemeine wider sie
8. und sprach zu ihnen: Wir haben unsere Brüder, die Juden, erkauft,
die den Heiden verkauft waren, nach unserm Vermögen; und ihr wollt auch
eure Brüder verkaufen, die wir zu uns gekauft haben? Da schwiegen sie
und fanden nichts zu antworten.
9. Und ich sprach: Es ist nicht gut, das ihr tut. Solltet ihr nicht in
der Furcht GOttes wandeln um der Schmach willen der Heiden, unserer
Feinde?
10. Ich und meine Brüder und meine Knaben haben ihnen auch Geld getan
und Getreide; den Wucher aber haben wir nachgelassen.
11. So gebt ihnen nun heutigestages wieder ihre Acker, Weinberge,
Ölgärten und Häuser und den Hundertsten am Gelde, am Getreide, am Most
und am Öle, das ihr an ihnen gewuchert habt.
12. Da sprachen sie: Wir wollen's wiedergeben und wollen nichts von
ihnen fordern und wollen tun, wie du gesagt hast. Und ich rief den
Priestern und nahm einen Eid von ihnen, daß sie also tun sollten.
13. Auch schüttelte ich meinen Busen aus und sprach: Also schüttele
GOtt aus jedermann von seinem Hause und von seiner Arbeit, der dies
Wort nicht handhabet, daß er sei ausgeschüttelt und leer. Und die ganze
Gemeine sprach: Amen! und lobeten den HErrn. Und das Volk tat also.
14. Auch von der Zeit an, da mir befohlen ward, ein Landpfleger zu
sein im Lande Juda, nämlich vom zwanzigsten Jahr an bis in das
zweiunddreißigste Jahr des Königs Arthahsastha, das sind zwölf Jahre,
nährete ich mich und meine Brüder nicht von der Landpfleger Kost.
15. Denn die vorigen Landpfleger, die vor mir gewesen waren, hatten
das Volk beschweret und hatten von ihnen genommen Brot und Wein, dazu
auch, vierzig Sekel Silbers; auch hatten ihre Knaben mit Gewalt
gefahren über das Volk. Ich tat aber nicht also um der Furcht GOttes
willen.
16. Auch arbeitete ich an der Mauer Arbeit und kaufte keinen Acker;
und alle meine Knaben mußten daselbst an die Arbeit zuhauf kommen.
17. Dazu waren der Juden und Obersten hundertundfünfzig an meinem
Tische, die zu mir kommen waren aus den Heiden, die um uns her sind.
18. Und man machte mir des Tages einen Ochsen und sechs erwählte.
Schafe und Vögel und je inwendig zehn Tagen allerlei Wein die Menge.
Noch forderte ich nicht der Landpfleger Kost, denn der Dienst war
schwer auf dem Volk.
19. Gedenke mir, mein GOtt, zum besten alles, das ich diesem Volk
getan habe!
1. Und da Saneballat, Tobia und Gosem, der Araber, und andere unserer
Feinde erfuhren, daß ich die Mauer gebauet hatte, und keine Lücke mehr
dran wäre, wiewohl ich die Türen zu der Zeit noch nicht gehänget hatte
in den Toren,
2. sandte Saneballat und Gosem zu mir und ließen mir sagen: Komm und
laß uns zusammenkommen in den Dörfern, in der Fläche Ono. Sie gedachten
mir aber Böses zutun.
3. Ich aber sandte Boten zu ihnen und ließ ihn sagen: Ich habe ein
groß Geschäft auszurichten, ich kann nicht hinabkommen; es möchte das
Werk nachbleiben, wo ich die Hand abtäte und zu euch hinabzöge.
4. Sie sandten aber wohl viermal zu mir auf die Weise, und ich
antwortete ihnen auf diese Weise.
5. Da sandte Saneballat zum fünftenmal zu mir seinen Knaben mit einem
offenen Briefe in seiner Hand.
6. Darinnen war geschrieben: Es ist vor die Heiden kommen, und Gosem
hat es gesagt, daß du und die Juden gedenket abzufallen, darum du die
Mauer bauest, und du wollest ihr König sein in diesen Sachen;
7. und du habest dir Propheten bestellet, die von dir ausschreien
sollen zu Jerusalem und sagen: Er ist der König Judas. Nun, solches
wird vor den König kommen. So komm nun und laß uns miteinander
ratschlagen.
8. Ich aber sandte zu ihm und ließ ihm sagen: Solches ist nicht
geschehen, das du sagest; du hast es aus deinem Herzen erdacht.
9. Denn sie alle wollten uns furchtsam machen und gedachten: Sie
sollen die Hand abtun vom Geschäfte, daß sie nicht arbeiten. Aber ich
stärkte desto mehr meine Hand.
10. Und ich kam ins Haus Semajas, des Sohns Delajas, des Sohns
Mehetabeels; und er hatte sich verschlossen und sprach: Laß uns
zusammenkommen im Hause GOttes mitten im Tempel und die Türen des
Tempels zuschließen; denn sie werden kommen, dich zu erwürgen, und
werden bei der Nacht kommen, daß sie dich erwürgen.
11. Ich aber sprach: Sollte ein solcher Mann fliehen? Sollte ein
solcher Mann, wie ich bin, in den Tempel gehen, daß er lebendig bliebe?
Ich will nicht hineingehen.
12. Denn ich merkte, daß ihn GOtt nicht gesandt hatte. Denn er sagte
wohl Weissagung auf mich, aber Tobia und Saneballat hatten ihm Geld
gegeben.
13. Darum nahm er Geld, auf daß ich mich fürchten sollte und also tun
und sündigen, daß sie ein bös Geschrei hätten, damit sie mich lästern
möchten.
14. Gedenke, mein GOtt, des Tobia und Saneballat nach diesen seinen
Werken; auch der Prophetin Noadja und der andern Propheten, die mich
wollten abschrecken.
15. Und die Mauer ward fertig am fünfundzwanzigsten Tage des Monden
Elul, in zweiundfünfzig Tagen.
16. Und da alle unsere Feinde das höreten, fürchteten sich alle
Heiden, die um uns her waren, und der Mut entfiel ihnen; denn sie
merkten, daß dies Werk von GOtt war.
17. Auch zu derselben Zeit waren viel der Obersten Judas, deren Briefe
gingen zu Tobia und von Tobia zu ihnen.
18. Denn ihrer waren viel in Juda, die ihm geschworen waren; denn er
war ein Schwager Sachanjas, des Sohns Arahs, und sein Sohn Johanan
hatte die Tochter Mesullams, des Sohns Berechjas.
19. Und sagten Gutes von ihm vor mir und brachten meine Rede aus zu
ihm. So sandte denn Tobia Briefe, mich abzuschrecken.
1. Da wir nun die Mauer gebauet hatten, hängete ich die Türen; und
wurden bestellet die Torhüter, Sänger und Leviten.
2. Und ich gebot meinem Bruder Hanani und Hananja, dem Palastvogt zu
Jerusalem (denn er war ein treuer Mann und gottesfürchtig vor vielen
andern),
3. und sprach zu ihnen: Man soll die Tore zu Jerusalem nicht auftun,
bis daß die Sonne heiß wird; und wenn man noch arbeitet, soll man die
Türen zuschlagen und: verriegeln. Und es wurden Hüter bestellet aus den
Bürgern Jerusalems, ein jeglicher auf seine Hut und um sein Haus.
4. Die Stadt aber war weit von Raum und groß, aber wenig Volks
drinnen, und die Häuser waren nicht gebauet.
5. Und mein GOtt gab mir ins Herz, daß ich versammelte die Ratsherren
und die Obersten und das Volk, sie zu rechnen. Und ich fand ein
Register ihrer Rechnung,
6. die vorhin heraufkommen waren aus dem Gefängnis, die Nebukadnezar,
der König zu Babel, hatte weggeführet, und zu Jerusalem wohneten und in
Juda, ein jeglicher in seiner Stadt;
7. und waren kommen mit Serubabel, Jesua, Nehemia, Asarja, Raamja,
Nahemani, Mardachai, Bilsan, Mispereth, Bigevai, Nehum und Baena. Dies
ist die Zahl der Männer vom Volk Israel.
8. Der Kinder Pareos waren zweitausend hundert und zweiundsiebenzig;
9. der Kinder Sephatja dreihundert und zweiundsiebenzig;
10. der Kinder Arah sechshundert und zweiundfünfzig;
11. der Kinder Pahath-Moab, unter den Kindern Jesua und Joab,
zweitausend achthundertundachtzehn;
12. der Kinder Elam tausend zweihundert und vierundfünfzig;
13. der Kinder Sathu achthundert und fünfundvierzig;
14. der Kinder Sakai siebenhundert und sechzig;
15. der Kinder Benui sechshundert und achtundvierzig;
16. der Kinder Bebai sechshundert und achtundzwanzig;
17. der Kinder Asgad zweitausend dreihundert und zweiundzwanzig;
18. der Kinder Adonikam sechshundert und siebenundsechzig;
19. der Kinder Bigevai zweitausend und siebenundsechzig;
20. der Kinder Adin sechshundert und fünfundfünfzig;
21. der Kinder Ater von Hiskia achtundneunzig;
22. der Kinder Hasum dreihundert und achtundzwanzig;
23. der Kinder Bezai dreihundert und vierundzwanzig;
24. der Kinder Hariph hundert und zwölf;
25. der Kinder Gibeon fünfundneunzig;
26. der Männer von Bethlehem und Netopha hundert und achtundachtzig;
27. der Männer von Anathoth hundert und achtundzwanzig;
28. der Männer von Beth-Asmaveth zweiundvierzig;
29. der Männer von Kiriath-Jearim, Kaphira und Beeroth siebenhundert
und dreiundvierzig;
30. der Männer von Rama und Gaba sechshundert und einundzwanzig;
31. der Männer von Michmas hundert und zweiundzwanzig;
32. der Männer von Bethel und Ai hundert und dreiundzwanzig;
33. der Männer vom andern Nebo zweiundfünfzig;
34. der Kinder des andern Elam tausend zweihundert und vierundfünfzig;
35. der Kinder Harim, dreihundert und zwanzig;
36. der Kinder Jereho dreihundert und fünfundvierzig;
37. der Kinder Lod, Hadid und Ono siebenhundert und einundzwanzig;
38. der Kinder Senaa dreitausend neunhundert und dreißig.
39. Die Priester: Der Kinder Jedaja, vom Hause Jesua neunhundert und
dreiundsiebenzig;
40. der Kinder Immer tausend und zweiundfünfzig;
41. der Kinder Pashur tausend zweihundert und siebenundvierzig;
42. der Kinder Harim tausend und siebenzehn.
43. Die Leviten: Der Kinder Jesua von Kadmiel, unter den Kindern
Hodua, vierundsiebenzig.
44. Die Sänger: Der Kinder Assaph hundert und achtundvierzig.
45. Die Torhüter waren: Die Kinder Sallum, die Kinder Ater, die Kinder
Thalmon, die Kinder Akub, die Kinder Hatita, die Kinder Sobai, allesamt
hundert und achtunddreißig.
46. Die Nethinim: Die Kinder Ziha, die Kinder Hasupha, die Kinder
Tabaoth,
47. die Kinder. Keros, die Kinder Sia, die Kinder Padon,
48. die Kinder Libana, die Kinder Hagaba, die Kinder Salmai,
49. die Kinder Hanan, die Kinder Giddel, die Kinder Gahar,
50. die Kinder Reaja, die Kinder Rezin, die Kinder Nekoda,
51. die Kinder Gasam, die Kinder Usa, die Kinder Passeah,
52. die Kinder Besai, die Kinder Megunim, die Kinder Nephussim,
53. die Kinder Bakbuk, die Kinder Hakupha, die Kinder Harhur,
54. die Kinder Bazlith, die Kinder Mehida, die Kinder Harsa,
55. die Kinder Barkos, die Kinder Sissera, die Kinder Thamah,
56. die Kinder Neziah, die Kinder Hatipha.
57. Die Kinder der Knechte Salomos waren: Die Kinder Sotai, die Kinder
Sophereth, die Kinder Prida,
58. die Kinder Jaela, die Kinder Darkon, die Kinder Giddel,
59. die Kinder Sephatja, die Kinder Hatil, die Kinder Pochereth von
Zebaim, die Kinder Amon.
60. Aller Nethinim und. Kinder der Knechte Salomos waren dreihundert
und zweiundneunzig.
61. Und diese zogen auch mit herauf: Mithel, Melah, Thel-Harsa, Cherub-
Addon und Immer; aber sie konnten, nicht anzeigen ihrer Väter Haus noch
ihren Samen, ob sie aus Israel wären:
62. Die Kinder Delaja, die Kinder Tobia und die Kinder Nekoda waren
sechshundert und zweiundvierzig.
63. Und von den Priestern waren die Kinder Habaja, die Kinder Hakoz,
die Kinder Barsillai, der aus den Töchtern Barsillais, des Gileaditers,
ein Weib nahm, und ward nach derselben Namen genannt.
64. Diese suchten ihr Geburtsregister; und da sie es nicht fanden,
wurden sie los vom Priestertum.
65. Und Hathirsatha sprach zu ihnen, sie sollten nicht essen vom
Allerheiligsten, bis daß ein Priester aufkäme mit dem Licht und Recht.
66. Der ganzen Gemeine wie ein Mann war zweiundvierzigtausend,
dreihundert und sechzig;
67. ausgenommen ihre Knechte und Mägde, der waren siebentausend
dreihundert und siebenunddreißig; und hatten zweihundert und
fünfundvierzig Sänger und Sängerinnen,
68. siebenhundert und sechsunddreißig Rasse, zweihundert und
fünfundvierzig Mäuler,
69. vierhundert und fünfunddreißig Kamele, sechstausend siebenhundert
und zwanzig Esel.
70. Und etliche der obersten Väter gaben zum Werke. Hathirsatha gab
zum Schatz tausend Gülden, fünfzig Becken, fünfhundert und dreißig
Priesterröcke.
71. Und etliche oberste Väter gaben zum Schatz ans Werk zwanzigtausend
Gülden, zweitausend und zweihundert Pfund Silbers.
72. Und das andere Volk gab zwanzigtausend Gülden und zweitausend
Pfund Silbers und siebenundsechzig Priesterröcke.
73. Und die Priester und die Leviten, die Torhüter, die Sänger und
etliche des Volks und die Nethinim und ganz Israel setzten sich in ihre
Städte.
1. Da nun herzukam der siebente Mond, und die Kinder Israel in ihren
Städten waren, versammelte sich das ganze Volk wie ein Mann auf die
breite Gasse vor dem Wassertor und sprachen zu Esra, dem
Schriftgelehrten, daß er das Gesetzbuch Mose holete, das der HErr
Israel geboten hatte.
2. Und Esra, der Priester, brachte das Gesetz vor die Gemeine, beide
Männer und Weiber, und alle, die es vernehmen konnten, am ersten Tage
des siebenten Monden,
3. und las drinnen auf der breiten Gasse, die vor dem Wassertor ist,
von licht Morgen an bis auf den Mittag, vor Mann und Weib und wer es
vernehmen konnte. Und des ganzen Volks Ohren waren zu dem Gesetzbuch
gekehrt.
4. Und Esra, der Schriftgelehrte, stund auf einem hölzernen hohen
Stuhl, den sie gemacht hatten zu predigen; und stund neben ihm
Mathithja, Sema, Anaja, Uria, Hilkia und Maeseja zu seiner Rechten;
aber zu seiner Linken Pedaja, Misael, Malchia, Hasum, Hasbadana,
Sacharja und Mesullam.
5. Und Esra tat das Buch auf vor dem ganzen Volk, denn er ragte über
alles Volk; und da er's auftat, stund alles Volk.
6. Und Esra lobete den HErrn, den großen GOtt. Und alles Volk
antwortete: Amen, Amen! mit ihren Händen empor; und neigeten sich und
beteten den HErrn an mit dem Antlitz zur Erde.
7. Und Jesua, Bani, Serebja, Jamin, Akub, Sabthai, Hodia, Maeseja,
Klita, Asarja, Josabad, Hanan, Plaja und die Leviten machten das Volk,
daß es aufs Gesetz merkete; und das Volk stund auf seiner Stätte.
8. Und sie lasen im Gesetzbuch GOttes klar und verständlich, daß man's
verstund, da man's las.
9. Und Nehemia, der da ist Hathirsatha, und Esra, der Priester, der
Schriftgelehrte, und die Leviten, die das Volk aufmerken machten,
sprachen. zu allem Volk: Dieser Tag ist heilig dem HErrn, eurem Gott;
darum seid nicht traurig und weinet nicht. Denn alles Volk weinete, da
sie die Worte des Gesetzes höreten.
10. Darum sprach er zu ihnen: Gehet hin und esset das Fette und.
trinket das Süße; und sendet denen auch Teil, die nichts für sich
bereitet haben; denn dieser Tag ist heilig unserm HErrn; darum
bekümmert euch nicht, denn die Freude am HErrn ist eure Stärke.
11. Und die Leviten stilleten alles Volk und sprachen: Seid stille,
denn der Tag ist heilig; bekümmert euch nicht!
12. Und alles Volk ging hin, daß es äße, tränke und Teil sendete und
eine große Freude machte; denn sie hatten die Worte verstanden, die man
ihnen hatte kundgetan.
13. Und des andern Tages versammelten sich die obersten Väter unter
dem ganzen Volk und die Priester und Leviten zu Esra, dem
Schriftgelehrten, daß er sie die Worte des Gesetzes unterrichtete.
14. Und sie fanden geschrieben im Gesetz, daß der HErr durch Mose
geboten hatte, daß die Kinder Israel in Laubhütten wohnen sollten auf
das Fest im siebenten Monden.
15. Und sie ließen es laut werden und ausrufen in allen ihren Städten
und zu Jerusalem und sagen: Gehet hinaus auf die Berge und holet
Ölzweige, Balsamzweige, Myrtenzweige, Palmenzweige und Zweige von
dichten Bäumen, daß man Laubhütten mache, wie es geschrieben stehet.
16. Und das Volk ging hinaus und holeten und machten ihnen Laubhütten,
ein jeglicher auf seinem Dach und in ihren Höfen und in den Höfen am
Hause GOttes und auf der breiten Gasse am Wassertor und auf der breiten
Gasse am Tor Ephraim.
17. Und die ganze Gemeine derer, die aus dem Gefängnis waren
wiederkommen, machten Laubhütten und wohneten drinnen. Denn die Kinder
Israel hatten seit der Zeit Josuas, des Sohns Nuns, bis auf diesen Tag
nicht also getan; und war eine sehr große Freude.
18. Und ward im Gesetzbuch GOttes gelesen alle Tage, vom ersten Tage
an bis auf den letzten, und hielten das Fest sieben Tage, und am achten
Tage die Versammlung, wie sich's gebührt.
1. Am vierundzwanzigsten Tage dieses Monden kamen die Kinder Israel
zusammen mit Fasten und Säcken und Erde auf ihnen.
2. Und sonderten den Samen Israels von allen fremden Kindern und
traten hin und bekannten ihre Sünden und ihrer Väter Missetat.
3. Und stunden auf an ihrer Stätte; und man las im Gesetzbuch des
HErrn, ihres GOttes, viermal des Tages; und sie bekannten und beteten
an den HErrn, ihren GOtt, viermal des Tages.
4. Und die Leviten stunden auf in die Höhe, nämlich Jesua, Bani,
Kadmiel, Sebanja, Buni, Serebja, Bani und Chenani, und schrieen laut zu
dem HErrn, ihrem GOtt.
5. Und die Leviten, Jesua, Kadmiel, Bani, Hasabenja, Serebja, Hodia,
Sebanja, Pethahja, sprachen: Stehet auf, lobet den HErrn, euren GOtt,
von Ewigkeit zu Ewigkeit; und man lobe den Namen deiner Herrlichkeit,
der erhöhet ist, mit allem Segen und Lobe.
6. HErr, du bist's allein; du hast gemacht den Himmel und aller Himmel
Himmel mit all ihrem Heer, die Erde und alles, was drauf ist, die Meere
und alles, was drinnen ist; du machest alles lebendig, und das
himmlische Heer betet dich an.
7. Du bist der HErr GOtt, der. du Abram erwählet hast und ihn von Ur
in Chaldäa ausgeführt und Abraham genannt
8. und sein Herz treu vor dir funden und einen Bund mit ihm gemacht,
seinem Samen zu geben das Land der Kanaaniter, Hethiter, Amoriter,
Pheresiter, Jebusiter und Girgositer; und hast dein Wort gehalten, denn
du bist gerecht.
9. Und du hast angesehen das Elend unserer Väter in Ägypten und ihr
Schreien erhöret am Schilfmeer
10. und Zeichen und Wunder getan an Pharao und an allen seinen
Knechten und an allem Volk seines Landes; denn du erkanntest, daß sie
stolz wider sie waren; und hast dir einen Namen gemacht, wie es heute
gehet.
11. Und hast das Meer vor ihnen zerrissen, daß sie mitten im Meer
trocken hindurchgingen, und ihre Verfolger in die Tiefe verworfen, wie
Steine in mächtigen Wassern,
12. und sie geführet des Tages in einer Wolkensäule und des Nachts in
einer Feuersäule, ihnen zu leuchten auf dem Wege, den sie zogen.
13. Und bist herabgestiegen auf den Berg Sinai und hast mit ihnen vom
Himmel geredet und gegeben ein wahrhaftig Recht und ein recht Gesetz
und gute Gebote und Sitten;
14. und deinen heiligen Sabbat ihnen kundgetan; und Gebote, Sitten und
Gesetze ihnen geboten durch deinen Knecht Mose;
15. und ihnen Brot vom Himmel gegeben, da sie hungerte, und Wasser aus
dem Felsen lassen gehen, da sie dürstete; und ihnen geredet, sie
sollten hineingehen und das Land einnehmen, darüber du deine Hand
hubest, ihnen zu geben.
16. Aber unsere Väter wurden stolz und halsstarrig, daß sie deinen
Geboten nicht gehorchten,
17. und weigerten sich zu hören, und gedachten auch nicht an deine
Wunder, die du an ihnen tatest, sondern sie wurden halsstarrig und
warfen ein Haupt auf, daß sie sich wendeten zu ihrer Dienstbarkeit in
ihrer Ungeduld. Aber du, mein GOtt, vergabest und warest gnädig,
barmherzig, geduldig und von großer Barmherzigkeit und verließest sie
nicht.
18. Und ob sie wohl ein gegossen Kalb machten und sprachen: Das ist
dein GOtt, der dich aus Ägyptenland geführet hat, und taten große
Lästerungen,
19. noch verließest du sie nicht in der Wüste nach deiner großen
Barmherzigkeit, und die Wolkensäule wich nicht von ihnen des Tages, sie
zu führen auf dem Wege, noch die Feuersäule des Nachts, ihnen zu
leuchten auf dem Wege, den sie zogen.
20. Und du gabest ihnen deinen guten Geist, sie zu unterweisen; und
dein Man wandtest du nicht von ihrem Munde; und gabest ihnen Wasser, da
sie dürstete.
21. Vierzig Jahre versorgtest du sie in der Wüste, daß ihnen nichts
mangelte. Ihre Kleider veralteten nicht, und ihre Füße zerschwollen
nicht.
22. Und gabest ihnen Königreiche und Völker und teiltest sie hie und
daher, daß sie einnahmen das Land Sihons, des Königs zu Hesbon und das
Land Ogs, des Königs in Basan.
23. Und vermehrtest ihre Kinder wie die Sterne am Himmel und brachtest
sie ins Land, das du ihren Vätern geredet hattest, daß sie einziehen
und es einnehmen sollten.
24. Und die Kinder zogen hinein und nahmen das Land ein. Und du
demütigtest vor ihnen die Einwohner des Landes, die Kanaaniter, und
gabest sie in ihre Hände, und ihre Könige und Völker im Lande, daß sie
mit ihnen taten nach ihrem Willen.
25. Und sie gewannen feste Städte und ein fett Land und nahmen Häuser
ein, voll allerlei Güter ausgehauene Brunnen, Weinberge, Ölgärten und
Bäume, davon man isset, die Menge; und aßen und wurden satt und fett
und lebten in Wollust durch deine große Güte.
26. Aber sie wurden ungehorsam und widerstrebten dir und warfen dein
Gesetz hinter sich zurück; und erwürgeten deine Propheten, die sie
bezeugten, daß sie sollten sich zu dir bekehren; und taten große
Lästerungen.
27. Darum gabest du sie in die Hand ihrer Feinde, die sie ängsteten.
Und zur Zeit ihrer Angst schrieen sie zu dir; und du erhöretest sie vom
Himmel, und durch deine große Barmherzigkeit gabest du ihnen Heilande,
die ihnen halfen aus ihrer Feinde Hand.
28. Wenn sie aber zur Ruhe kamen, verkehreten sie sich, übel zu tun
vor dir. So verließest du sie in ihrer Feinde Hand, daß sie über sie
herrscheten. So bekehreten sie sich dann und schrieen zu dir; und du
erhöretest sie vom Himmel und errettetest sie nach deiner großen
Barmherzigkeit vielmal
29. und ließest sie bezeugen, daß sie sich bekehren sollten zu deinem
Gesetz. Aber sie waren stolz und gehorchten deinen Geboten nicht; und
sündigten an deinen Rechten (welche so ein Mensch tut, lebet er
darinnen) und wandten ihre Schulter weg und wurden halsstarrig und
gehorchten nicht.
30. Und du hieltest viele Jahre über ihnen und ließest sie bezeugen
durch deinen Geist in deinen Propheten; aber sie nahmen's nicht zu
Ohren. Darum hast du sie gegeben in die. Hand der Völker in Ländern.
31. Aber nach deiner großen Barmherzigkeit hast du es nicht gar aus
mit ihnen gemacht noch sie verlassen; denn du bist ein gnädiger und
barmherziger GOtt.
32. Nun, unser GOtt, du großer GOtt, mächtig und schrecklich, der du
hältst Bund und Barmherzigkeit, achte nicht gering alle die Mühe, die
uns getroffen hat und unsere Könige, Fürsten, Priester, Propheten,
Väter und dein ganzes Volk von der Zeit an der Könige zu Assur bis auf
diesen Tag.
33. Du bist gerecht an allem, das du über uns gebracht hast; denn du
hast recht getan; wir aber sind gottlos gewesen.
34. Und unsere Könige, Fürsten, Priester und Väter haben nicht nach
deinem Gesetz getan und nicht acht gehabt auf deine Gebote und
Zeugnisse, die du ihnen hast lassen zeugen.
35. Und sie haben dir nicht gedienet in ihrem Königreich und in deinen
großen Gütern, die du ihnen gabest, und in dem weiten und fetten Lande,
das du ihnen dargelegt hast, und haben sich nicht bekehret von ihrem
bösen Wesen.
36. Siehe, wir sind heutigestages Knechte; und im Lande, das du unsern
Vätern gegeben hast, zu essen seine Früchte und Güter, siehe, da sind
wir Knechte innen.
37. Und sein Einkommen mehret sich den Königen, die du über uns
gesetzt hast, um unserer Sünden willen; und sie herrschen über unsere
Leiber und Vieh nach ihrem Willen, und wir sind in großer Not.
38. Und in diesem allem machen wir einen festen Bund und schreiben und
lassen's unsere Fürsten, Leviten und Priester versiegeln.
1. Die Versiegeler aber waren: Nehemia-Hathirsatha, der Sohn
Hachaljas, und Zidekia,
2. Seraja, Asarja, Jeremia,
3. Pashur, Amarja, Malchia,
4. Hattus, Sebanja, Malluch,
5. Harim, Meremoth, Obadja,
6. Daniel, Ginthon, Baruch,
7. Mesullam, Abia, Mejamin,
8. Maasja, Bilgai und Semaja; das waren die Priester.
9. Die Leviten aber waren: Jesua, der Sohn Asanjas, Binui unter den
Kindern Henadads, Kadmiel
10. und ihre Brüder: Sechanja, Hodia, Klita, Plaja, Hanan,
11. Micha, Rehob, Hasabja,
12. Sachur, Serebja, Sebanja,
13. Hodia, Bani und Beninu.
14. Die Häupter im Volk waren: Pareos, Pahath-Moab, Elam, Sathu, Bani,
15. Buni, Asgad, Bebai,
16. Adonia, Bigvai, Adin,
17. Ater, Hiskia, Asur,
18. Hodia, Hasum, Bezai,
19. Hariph, Anathoth, Neubai,
20. Magpias, Mesullam, Hesir,
21. Mesesabeel, Zadok, Jaddua,
22. Platja, Hanan, Anaja,
23. Hosea, Hananja, Hasub,
24. Halohes, Pilha, Sobek,
25. Rehum, Hasabna, Maeseja,
26. Ahia, Hanan, Anan,
27. Malluch, Harim und Baena.
28. Und das andere Volk, Priester, Leviten, Torhüter, Sänger, Nethinim
und alle, die sich von den Völkern in Landen gesondert hatten zum
Gesetz GOttes, samt ihren Weibern, Söhnen und Töchtern, alle, die es
verstehen konnten,
29. und ihre Mächtigen nahmen's an für ihre Brüder. Und sie kamen, daß
sie schwuren und sich mit Eide verpflichteten, zu wandeln im Gesetz
GOttes, das durch Mose, den Knecht GOttes, gegeben ist, daß sie hielten
und tun wollten nach allen Geboten, Rechten und Sitten des HErrn,
unsers Herrschers,
30. und daß wir den Völkern im Lande unsere Töchter nicht geben, noch
ihre Töchter unsern Söhnen nehmen wollten;
31. auch wenn die Völker im Lande am Sabbattage bringen Ware und
allerlei Fütterung zu verkaufen, daß wir's nicht von ihnen nehmen
wollten auf den Sabbat und heiligen Tagen; und daß wir das siebente
Jahr allerhand Beschwerung frei lassen wollten.
32. Und legten ein Gebot auf uns, daß wir jährlich einen dritten Teil
eines Sekels gäben zum Dienst im Hause unsers GOttes,
33. nämlich zu Schaubrot, zu täglichem Speisopfer, zu täglichem
Brandopfer des Sabbats, der Neumonden und Festtage und zu dem
Geheiligten und zu Sündopfer, damit Israel versöhnet werde, und zu
allem Geschäfte im Hause unsers GOttes.
34. Und wir warfen das Los unter den Priestern, Leviten und dem Volk
um das Opfer des Holzes, das man zum Hause unsers GOttes bringen sollte
jährlich, nach den Häusern unserer Väter, auf bestimmte Zeit, zu
brennen auf dem Altar des HErrn, unsers GOttes, wie es im Gesetz
geschrieben stehet,
35. und jährlich zu bringen die Erstlinge unsers Landes und die
Erstlinge aller Früchte auf allen Bäumen zum Hause des HErrn
36. und die Erstlinge unserer Söhne und unsers Viehes, wie es im
Gesetz geschrieben stehet, und die Erstlinge unserer Rinder und unserer
Schafe; daß wir das alles zum Hause unsers GOttes bringen sollen den
Priestern, die im Hause unsers GOttes dienen.
37. Auch sollen wir bringen die Erstlinge unsers Teiges und unserer
Hebe und die Früchte allerlei Bäume, Most und Öl den Priestern in die
Kasten am Hause unsers GOttes und den Zehnten unsers Landes den
Leviten, daß die Leviten den Zehnten haben in allen Städten unsers
Ackerwerks.
38. Und der Priester, der Sohn Aarons, soll mit den Leviten auch an
dem Zehnten der Leviten haben, daß die Leviten den Zehnten ihrer
Zehnten heraufbringen zum Hause unsers GOttes in die Kasten im
Schatzhause.
39. Denn die Kinder Israel und die Kinder Levi sollen die Hebe des
Getreides, Mosts und Öls herauf in die Kasten bringen. Daselbst sind
die Gefäße des Heiligtums und die Priester, die da dienen, und die
Torhüter und Sänger, daß wir das Haus unsers GOttes nicht verlassen.
1. Und die Obersten des Volks wohneten zu Jerusalem. Das andere Volk
aber warfen das Los darum, daß unter zehn ein Teil gen Jerusalem in die
heilige Stadt zögen, zu wohnen, und neun Teile in den Städten.
2. Und das Volk segnete alle die Männer, die freiwillig waren, zu
Jerusalem zu wohnen.
3. Dies sind die Häupter in der Landschaft; die zu Jerusalem wohneten.
In den Städten Judas aber wohnete ein jeglicher in seinem Gut, das in
ihren Städten war, nämlich Israel, Priester, Leviten, Nethinim und die
Kinder der Knechte Salomos.
4. Und zu Jerusalem wohneten etliche der Kinder Juda und Benjamin. Von
den Kindern Juda: Athaja, der Sohn Usias, des Sohns Sacharjas, des
Sohns Amarjas, des Sohns Sephatjas, des Sohns Mahelaleels, aus den
Kindern Parez;
5. und Maeseja, der Sohn Baruchs, des Sohns Chal-Hoses, des Sohns
Hasajas, des Sohns Adajas, des Sohns Jojaribs, des Sohns Sacharjas, des
Sohns Silonis.
6. Aller Kinder Parez, die zu Jerusalem wohneten, waren
vierhundertundachtundsechzig, redliche Leute.
7. Dies sind die Kinder Benjamin: Sallu, der Sohn Mesullams, des Sohns
Joeds, des Sohns Pedajas, des Sohns Kolajahs, des Sohns Maesejas, des
Sohns Ithiels, des Sohns Jesaias;
8. und nach ihm Gabai, Sallai, neunhundertundachtundzwanzig.
9. Und Joel, der Sohn Sichris, war ihr Vorsteher, und Juda, der Sohn
Hasnuas, über das andere Teil der Stadt.
10. Von den Priestern wohneten Jedaja, der Sohn Jojaribs, Jachin,
11. Seraja, der Sohn Hilkias, des Sohns Mesullams, des Sohns Zadoks,
des Sohns Merajoth, des Sohns Ahitobs, war Fürst im Hause GOttes.
12. Und seine Brüder, die im Hause schafften, der waren
achthundertundzweiundzwanzig. Und Adaja, der Sohn Jerohams, des Sohns
Plaljas, des Sohns Amzis, des Sohns Sacharjas, des Sohns Pashurs, des
Sohns Malchias,
13. und seine Brüder, Obersten unter den Vätern, waren
zweihundertundzweiundvierzig. Und Amassai, der Sohn Asareels, des Sohns
Ahusais, des Sohns Mesillemoths, des Sohns Immers,
14. und seine Brüder, gewaltige Leute, waren hundertundachtundzwanzig.
Und ihr Vorsteher war Sabdiel, der Sohn Gedolims.
15. Von den Leviten: Semaja, der Sohn Hasubs, des Sohns Asrikams, des
Sohns Hasabjas, des Sohns Bunnis,
16. und Sabthai und Josabad aus der Leviten Obersten an den
äußerlichen Geschäften im Hause GOttes,
17. und Mathanja, der Sohn Michas, des Sohns Sabdis, des Sohns
Assaphs, der das Haupt war, Dank anzuheben zum Gebet, und Bakbukja, der
andere unter seinen Brüdern, und Abda, der Sohn Sammuas, des Sohns
Galals, des Sohns Jedithuns.
18. Aller Leviten in der heiligen Stadt waren
zweihundertundvierundachtzig.
19. Und die Torhüter, Akub und Talmon und ihre Brüder, die in den
Toren hüteten, waren hundertundzweiundsiebenzig.
20. Das andere Israel aber, Priester und Leviten, waren in allen
Städten Judas, ein jeglicher in seinem Erbteil.
21. Und die Nethinim wohneten an Ophel Und Ziha und Gispa gehörten zu
den Nethinim.
22. Der Vorsteher aber über die Leviten zu Jerusalem war Usi, der Sohn
Banis, des Sohns Hasabjas, des Sohns Mathanjas, des Sohns Michas. Aus
den Kindern Assaphs waren Sänger um das Geschäft im Hause GOttes.
23. Denn es war des Königs Gebot über sie, daß die Sänger treulich
handelten, einen jeglichen Tag seine Gebühr.
24. Und Pethahja, der Sohn Mesesabeels, aus den Kindern Serahs, des
Sohns Judas, war Befehlshaber des Königs zu allen Geschäften an das Volk.
25. Und der Kinder Juda, die außen auf den Dörfern auf ihrem Lande
waren, wohneten etliche zu Kiriath-Arba und in ihren Töchtern und zu
Dibon und in ihren Töchtern und zu Kabzeel und in ihren Dörfern
26. und zu Jesua, Molada, Beth-Palet,
27. Hazar-Sual, Berseba und ihren Töchtern
28. und zu Ziklag und Mochona und ihren Töchtern
29. und zu En-Rimmon, Zarega, Jeremuth,
30. Sanoah, Adullam und ihren Dörfern, zu Lachis und auf ihrem Felde,
zu Aseka und in ihren Töchtern. Und lagerten sich von Berseba an bis
ans Tal Hinnom.
31. Die Kinder Benjamin aber von Gaba wohneten zu Michmas, Aja, Bethel
und ihren Töchtern
32. und zu Anathoth, Nob, Ananja,
33. Hazor, Rama, Githaim,
34. Hadid, Ziboim, Neballat,
35. Lod, Ono und im Zimmertal.
36. Und etliche Leviten, die Teil in Juda hatten, wohneten unter
Benjamin.
1. Dies sind die Priester und Leviten, die mit Serubabel, dem Sohn
Sealthiels, und Jesua heraufzogen: Seraja; Jeremia, Esra,
2. Amarja, Malluch, Hattus,
3. Sechanja, Rehum, Meremoth,
4. Iddo, Ginthoi, Abia,
5. Mejamin, Maadja, Bilga,
6. Semaja, Jojarib, Jedaja,
7. Sallu, Amok, Hilkia und Jedaja. Dies waren die Häupter unter den
Priestern und ihren Brüdern zu den Zeiten Jesuas.
8. Die Leviten aber waren diese: Jesua, Benui, Kadmiel, Serebja, Juda
und Mathanja, über das Dankamt, er und seine Brüder.
9. Bakbukja und Unni, ihre Brüder, waren um sie zur Hut.
10. Jesua zeugete Jojakim, Jojakim zeugete Eliasib, Eliasib zeugete
Jojada.
11. Jojada zeugete Jonathan, Jonathan zeugete Jaddua.
12. Und zu den Zeiten Jojakims waren diese oberste Väter unter den
Priestern: nämlich von Seraja war Meraja; von Jeremia war Hananja;.
13. von Esra war Mesullam; von Amarja war Johanan;
14. von Malluch war Jonathan; von Sebanja war Joseph;
15. von Harim war Adna; von Merajoth war Helkai;
16. von Iddo war Sacharja; von Ginthon war Mesullam
17. von Abia war Sichri; von Mejamin-Moadja war Piltai;
18. von Bilga war Sammua; von Semaja war Jonathan;
19. von Jojarib war Mathnai; von Jedaja war Usi;
20. von Sallai war Kallai; von Amok war Eber;
21. von Hilkia war Hasabja; von Jedaja war Nethaneel.
22. Und zu den Zeiten Eliasibs, Jojadas, Johanans und Jadduas wurden
die obersten Väter unter den Leviten und die Priester beschrieben unter
dem Königreich Darii, des Persers.
23. Es wurden aber die Kinder Levi, die obersten Väter, beschrieben in
die Chronik bis zur Zeit Johanans, des Sohns Eliasibs.
24. Und dies waren die Obersten unter den Leviten: Hasabja, Serebja
und Jesua, der Sohn Kadmiels, und ihre Brüder neben ihnen, zu loben und
zu danken, wie es David, der Mann GOttes, geboten hatte, eine Hut um
die andere.
25. Mathanja, Bakbukja, Obadja, Mesulam, Talmon und Akub waren
Torhüter an der Hut, an den Schwellen in den Toren.
26. Diese waren zu den Zeiten Jojakims, des Sohns Jesuas, des Sohns
Jozadaks, und zu den Zeiten Nehemias, des Landpflegers, und des
Priesters Esra, des Schriftgelehrten.
27. Und in der Einweihung der Mauern zu Jerusalem suchte man die
Leviten aus allen ihren Orten, daß man sie gen Jerusalem brächte, zu
halten Einweihung in Freuden mit Danken, mit Singen, Zimbeln, Psaltern
und Harfen.
28. Und es versammelten sich die Kinder der Sänger und von der Gegend
um Jerusalem her und von den Höfen Netophathis
29. und vom Hause Gilgal und von den Äckern zu Gibea und Asmaveth;
denn die Sänger hatten ihnen Höfe gebauet um Jerusalem her.
30. Und die Priester und Leviten reinigten sich und reinigten das
Volk, die Tore und die Mauer.
31. Und ich ließ die Fürsten Judas oben auf die Mauer steigen und
bestellete zween große Dankchöre, die gingen hin zur Rechten oben auf
die Mauer zum Misttor wärts.
32. Und ihnen ging nach Hosaja und die Hälfte der Fürsten Judas
33. und Asarja, Esra, Mesullam,
34. Juda, Benjamin, Semaja und Jeremia
35. und etliche der Priesterkinder mit Trommeten: nämlich Sacharja,
der Sohn Jonathans, des Sohns Semajas, des Sohns Mathanjas, des Sohns
Michajas, des Sohns Sachurs, des Sohns Assaphs,
36. und seine Brüder, Semaja, Asareel, Milalai, Gilalai, Maai,
Nethaneel und Juda, Hanani, mit den Saitenspielen Davids, des Mannes
GOttes; Esra aber, der Schriftgelehrte, vor ihnen her,
37. zum Brunnentor wärts. Und gingen neben ihnen auf den Stufen zur
Stadt Davids, die Mauer hinauf zu dem Hause Davids hinan, bis an das
Wassertor gegen Morgen.
38. Der andere Dankchor ging gegen ihnen über, und ich ihm nach, und
die Hälfte des Volks die Mauer hinan zum Ofenturm hinauf, bis an die
breite Mauer,
39. und zum Tor Ephraim hinan und zum alten Tor und zum Fischtor und
zum Turm Hananeel und zum Turm Mea bis an das Schaftor, und blieben
stehen im Kerkertor.
40. Und stunden also die zween Dankchöre im Hause GOttes, und ich und
die Hälfte der Obersten mit mir;
41. und die Priester, nämlich Eljakim, Maeseja, Minjamin, Michaja,
Elioenai, Sacharja, Hananja mit Trommeten;
42. und Maeseja, Semaja, Eleasar, Usi, Johanan, Malchia, Elam und
Asar. Und die Sänger sangen laut, und Jesrahja war der Vorsteher.
43. Und es wurden desselben Tages große Opfer geopfert, und waren
fröhlich; denn GOtt hatte ihnen eine große Freude gemacht, daß sich
beide Weiber und Kinder freueten; und man hörete die Freude Jerusalems
ferne.
44. Zu der Zeit wurden verordnet Männer über die Schatzkasten, da die
Heben, Erstlinge und Zehnten innen waren, daß sie sammeln sollten von
den Ackern und um die Städte, auszuteilen nach dem Gesetz für die
Priester und Leviten; denn Juda hatte eine Freude an den Priestern und
Leviten, daß sie stunden
45. und warteten der Hut ihres GOttes und der Hut der Reinigung. Und
die Sänger und Torhüter stunden nach dem Gebot Davids und seines Sohns
Salomo.
46. Denn zu den Zeiten Davids und Assaphs wurden gestiftet die
obersten Sänger und Loblieder und Dank zu GOtt.
47. Aber ganz Israel gab den Sängern und Torhütern Teil zu den Zeiten
Serubabels und Nehemias, einen jeglichen Tag sein Teil; und sie gaben
Geheiligtes für die Leviten, die Leviten aber gaben Geheiligtes für die
Kinder Aaron.
1. Und es ward zu der Zeit gelesen das Buch Mose vor den Ohren des
Volks; und ward funden drinnen geschrieben, daß die Ammoniter und
Moabiter sollen nimmermehr in die Gemeine GOttes kommen,
2. darum daß sie den Kindern Israel nicht zuvorkamen mit Brot und
Wasser und dingeten wider sie Bileam, daß er sie verfluchen sollte;
aber unser GOtt wandte den Fluch in einen Segen.
3. Da sie nun dies Gesetz höreten, schieden sie alle Fremdlinge von
Israel.
4. Und vor dem hatte der Priester Eliasib in den Kasten am Hause
unsers GOttes geleget das Opfer Tobias.
5. Denn er hatte ihm einen großen Kasten gemacht; und dahin hatten sie
zuvor gelegt Speisopfer, Weihrauch, Geräte und die Zehnten vom
Getreide, Most und Öl nach dem Gebot der Leviten, Sänger und Torhüter,
dazu die Hebe der Priester.
6. Aber in diesem allem War ich nicht zu Jerusalem. Denn im
zweiunddreißigsten Jahr Arthahsasthas, des Königs zu Babel, kam ich zum
Könige, und nach etlichen Tagen erwarb ich vom Könige,
7. daß ich gen Jerusalem zog. Und ich merkte, daß nicht gut war, das
Eliasib an Tobia getan hatte, daß er ihm einen Kasten machte im Hofe am
Hause GOttes.
8. Und verdroß mich sehr und warf alle Geräte vom Hause Tobias hinaus
vor den Kasten
9. und hieß, daß sie die Kasten reinigten; und ich brachte wieder
daselbst hin das Gerät des Hauses GOttes, das Speisopfer und Weihrauch.
10. Und ich erfuhr, daß der Leviten Teil ihnen nicht gegeben war,
derhalben die Leviten und Sänger geflohen waren, ein jeglicher zu
seinem Acker, zu arbeiten.
11. Da schalt ich die Obersten und sprach: Warum verlassen wir das
Haus GOttes? Aber ich versammelte sie und stellete sie an ihre Stätte.
12. Da brachte ganz Juda die Zehnten vom Getreide, Most und Öl zum
Schatz.
13. Und ich setzte über die Schätze Selemja, den Priester, und Zadok,
den Schrift gelehrten, und aus den Leviten Pedaja, und unter ihre Hand
Hanan, den Sohn Sachurs, des Sohns Mathanjas; denn sie wurden für treu
gehalten, und ihnen ward befohlen, ihren Brüdern auszuteilen.
14. Gedenke, mein GOtt, mir daran und tilge nicht aus meine
Barmherzigkeit, die ich an meines GOttes Hause und an seiner Hut getan
habe!
15. Zur selben Zeit sah ich in Juda Kelter treten auf den Sabbat und
Garben hereinbringen und Esel beladen mit Wein, Trauben, Feigen und
allerlei Last zu Jerusalem bringen auf den Sabbattag. Und ich bezeugte
sie des Tages, da sie die Fütterung verkauften.
16. Es wohneten auch Tyrer drinnen; die brachten Fische und allerlei
Ware und verkauften es auf den Sabbat den Kindern Judas und Jerusalems.
17. Da schalt ich die Obersten in Juda und sprach zu ihnen: Was ist
das für ein böses Ding, das ihr tut, und brechet den Sabbattag?
18. Taten nicht unsere Väter also, und unser GOtt führete all dieses
Unglück über uns und über diese Stadt? Und ihr machet des Zorns über
Israel noch mehr, daß ihr den Sabbat brechet.
19. Und da die Tore zu Jerusalem aufgezogen waren vor dem Sabbat, hieß
ich die Türen zuschließen und befahl, man sollte sie nicht auftun bis
nach dem Sabbat. Und ich bestellete meiner Knaben etliche an die Tore,
daß man keine Last hereinbrächte am Sabbattage.
20. Da blieben die Krämer und Verkäufer mit allerlei Ware über Nacht
draußen vor Jerusalem, einmal oder zwei.
21. Da zeugete ich ihnen und sprach zu ihnen: Warum bleibet ihr über
Nacht um die Mauer? Werdet ihres noch einmal tun, so will ich die Hand
an euch legen. Von der Zeit an kamen sie des Sabbats nicht.
22. Und ich sprach zu den Leviten, die rein waren, daß sie kämen und
hüteten der Tore, zu heiligen den Sabbattag. Mein GOtt, gedenke mir des
auch und schone mein nach deiner großen Barmherzigkeit!
23. Ich sah auch zu der Zeit Juden, die Weiber nahmen von Asdod, Ammon
und Moab.
24. Und ihre Kinder redeten die Hälfte asdodisch und konnten nicht
jüdisch reden, sondern nach der Sprache eines jeglichen Volks.
25. Und ich schalt sie und fluchte ihnen; und schlug etliche Männer
und raufte sie; und nahm einen Eid von ihnen bei GOtt: Ihr sollt eure
Töchter nicht geben ihren Söhnen, noch ihre Töchter nehmen euren
Söhnen, oder euch selbst.
26. Hat nicht Salomo, der König Israels, daran gesündiget? Und war
doch in vielen Heiden kein König ihm gleich, und er war seinem GOtt
lieb, und GOtt setzte ihn zum Könige über ganz Israel; dennoch machten
ihn die ausländischen Weiber zu sündigen.
27. Habt ihr das nicht gehöret, daß ihr solch groß Übel tut, euch an
unserm GOtt zu vergreifen und ausländische Weiber zu nehmen?
28. Und einer aus den Kindern Jojadas, des Sohns Eliasibs, des
Hohenpriesters, hatte sich befreundet mit Saneballat, dem Horoniten;
aber ich jagte ihn von mir.
29. Gedenk an sie, mein GOtt, die des Priestertums los sind worden und
des Bundes des Priestertums und der Leviten.
30. Also reinigte ich sie von allen Ausländischen und stellete die Hut
der Priester und Leviten, einen jeglichen nach seinem Geschäfte,
31. und zu opfern das Holz zu bestimmten Zeiten und die Erstlinge.
Gedenke meiner, mein GOtt, im Besten!